Geschichte

Strada di Maiano Lavacchio

Strada di Maiano Lavacchio

414 ist die Zahl, die der Farm bei der Bodenreform in den 60er Jahren durch der historischen "Ente Maremma" während des Aufspaltens des Großgrundbesitzes und der Neuverteilung der Landmenge zu den „bevollmächtigten" Familien angeordnet wurde.

Die Familien der Farm "Ente" haben ein völlig wildes Land geerbt, das schwer zu bebauen war; die objektiven Schwierigkeiten, die mit der Rauheit dieses Landes zugleich mit dem Konzept der „bitteren" und harten Landwirtschaft verbunden waren, haben den Ansiedlern diese Länder nicht entsprechend umwandeln lassen, sie aber stattdessen gezwungen, die ländlichen Zonen nur auf die Deckung ihres Eigenbedarfs hin zu wirtschaften.

Die Idee der Farm Podere 414 entstand aus einem Spaziergang entlang der Landschaft von Maremma zusammen mit dem Vater Maurizio, einem berühmten toskanischen Önologen, und dem Großvater Giuseppe, die auf der Suche nach einem idealen Platz für eine Weinfarm gewesen waren.

Das Gesamtterritorium von 49 Hektar, von denen 22 dem Weinanbau gewidmet sind, liegt größtenteils auf den Kammhügeln vor der kleinen Stadt Montiano.

Das ist der Anfang der Geschichte von Simone Castelli, einem Universitätsabsolventen in landwirtschaftlichen Wissenschaften. Seine tiefe Rücksicht zum lokalen Territorium und seinen Traditionen hat ihn ermöglicht, die Herausforderung aufzunehmen, einen feindlichen und schwer zu belebenden Boden in ein Land umzuwandeln, das dazu fähig ist, große Weine zu erzeugen.

Heute, 15 Jahre nach Beginn dieses Abenteuers, nimmt sein Morellino, der einzige Wein, der produziert wird, einen renommierten Platz in der modernen toskanischen Weinproduktion ein.

Podere 414: vision