Das Anbaugebiet

Morellino di Scansano wird in einer der meist unberührten Gegend der Toskana produziert. Dieses Rippengebiet, bekannt als die toskanische Maremma, ist im südlichen Teil der Region von den Tälern der Flüsse Ombrone und Albegna umschlossen. Außer dem Territorium des Scansano Bezirkes schließt es auch einen Teil des Grosseto Bezirkes, Magliano im Bezirk Toscana in der Richtung auf Tyrrhenisches Meer, Campagnatico, Roccalbegna, Semproniano und Manciano in der Richtung auf Monte Amiata und das Binnenland ein.

Der Wein, der dort als Morellino bekannt ist und größtenteils auf Sangiovese beruht, verdankt seine besonderen Eigenschaften den Bodenbedingungen und dem Klima: die Weingärten erleben den wohltätigen Einfluss der Seebrisen, die im Sommer hohe Tagestemperaturen lindern.

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Klima

Die durchschnittliche Temperatur schwingt um +15.0°C mit + 7.0°C und + 24.0°C im Winter sowie im Sommer. Juli ist gewöhnlich der heißeste Monat des Jahres mit absoluten maximalen Temperaturen ungefähr 38°C and 39°C, die fast jedes Jahr erreicht werden. Absolute minimale Temperaturen unter 0°C werden selten erreicht, die maximalen Minustemperaturen von -7°C and -8°C sind nur mitten im Winter für relativ kurze Zeitspannen registriert worden.

Während der Sommer-Herbst-Periode ist die Schwankung der Temperatur zwischen Tag und Nacht einer der Schlüsselfaktoren der erwogenen Reifung und der Konzentration der Trauben.

Geologie

Die Geologie des Anbaugebietes ist ziemlich variabel und deshalb für die Bildung der verschiedenen Arten von landwirtschaftlichen Böden verantwortlich. Die geolithologischen Bildungen können in Bezug auf ihre Datierung und Eigenschaften der Landgebieten, wo sie entstanden sind, in zwei Hauptgruppen geteilt werden: diejenigen der meisten Gleichförmigkeit im westlichen Sektor, wo sandige Erhebungen von Felsblock und Sandsteinarten herrschen, während diejenigen im östlichen Teil beweglicher und rau, dem Kalkstein und den tonartigen Bildungen ähnlich sind.

Über 2/3 des Gebiets ist diesen zwei großen lithologischen Gruppen zuzuschreiben. Im westlichen Teil sind die Böden wegen Felsblock gewöhnlich schlammiger oder sandiger Tonstruktur, wo die Reaktion gewöhnlich schwach sauer oder alkalisch ist, während die Böden im östlichen Teil von toniger bis schlammiger Lehmstruktur dank den Kalksteinbildungen sind, wo die Reaktion grundsätzlich alkalisch ist.

Die Böden sind allgemein nicht sehr tief mit einem häufig erscheinenden felsigen Baugrund, der erhebliche Schwierigkeiten bereitet, daraus Nutzen zu ziehen, schafft aber zugleich die Voraussetzungen für die Produktion von feinen Weinen.